Volle Solidarität mit den Ardo-Beschäftigten
Bei der 186. Vollversammlung der Arbeiterkammer Wien haben wir ein klares Zeichen gesetzt: Die rund 240 Beschäftigten von Ardo in Groß-Enzersdorf dürfen nicht im Stich gelassen werden.
Der belgische Konzern Ardo will sein Werk im Marchfeld 2027 schließen. Für rund 240 Kolleg:innen steht damit der Arbeitsplatz auf dem Spiel. Österreich verliert außerdem laut der Gewerkschaft PRO-GE seinen größten heimischen Produzenten von Tiefkühlgemüse.
Erich Kniezanrek, Fraktionsvorsitzender, zeigte bei der Vollversammlung Flagge: "Volle Solidarität mit den Ardo Beschäftigten!“ Er folgt damit dem Aufruf von Arbeiterbetriebsratsvorsitzendem Dietmar Breiner, der um Solidaritätsfotos gebeten hat, um Druck auf die Konzernleitung in Belgien zu machen.
"Wer von regionaler Produktion und sicheren Arbeitsplätzen spricht, muss jetzt auch handeln. Bund und Land sind gefordert, alles zu tun, damit die Beschäftigten in Groß-Enzersdorf nicht die Rechnung für eine Konzernentscheidung aus Belgien zahlen", sagt Kniezanrek.
Das fordern die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft
Die Gewerkschaft PRO-GE verlangt einen raschen Sozialplan und eine Arbeitsstiftung für die Betroffenen. Auch die Politik sieht sie in der Pflicht. "Wer "Made in Europe" fordert, darf bei "Made in Austria" nicht wegschauen“, sagt PRO-GE-Bundesvorsitzender Reinhold Binder in Richtung von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer.
Jetzt mitmachen
Die Petition "Rettet das Tiefkühlgemüse aus dem Marchfeld!“ fordert Bund und Land auf, zu handeln. Mehr als 137.000 Menschen haben bereits unterschrieben, das Ziel sind 200.000.



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